Telefonische Notrufe bei Stromausfall (Tipp 13)

Die Frage, ob das Festnetztelefon oder das Handy bei Stromausfall noch für Notrufe funktioniert, hat Netlife bei

erfragt und diese haben bei der Telekom folgende Antwort erhalten.


Da also Telefonzentralen, DSLAMs am Straßenrand und Handymasten mit Akkus oder Notstromgeräten zumindest einige Stunden versorgt werden, kann man sein Handy oder Festnetztelefon bei Stromausfall noch nutzen, wenn man nachfolgende Tipps des Netlife befolgt:

Powerbank fürs Handy

Es ist sinnvoll, sich für das Smartphone einen zusätzlichen Akku anzuschaffen. Unter dem Suchbegriff Powerbank findet man eine große Auswahl. Damit lässt sich der eingebaute Handy-Akku meist mehrmals wieder aufladen. Schauen Sie nach der Akku-Kapazität, die in mAh (Milli-Ampere-Stunden) oder Ah (Ampere-Stunden) angegeben wird. Die Powerbank sollte eine deutlich größere Kapazität haben und für den Notfall immer voll geladen sein.

Eine Powerbank mit 10.000 mAh (rechts) und eine mit 2200 mAh (links)
Foto (C) G. Streichert

Notstrom fürs Festnetz (DSL – VoIP)

Der DSL-Router (z.B. Fritzbox, Speedport….) wird meist mit einem Steckernetzteil mit Strom versorgt und ermöglicht ua. das Telefonieren über das Festnetz, das heute meist als VoIP (Voice over InternetProtokoll) ausgeführt ist. Damit es bei Stromausfall noch funktioniert, muss ein Akku einspringen. Für die Fritzbox gibt es spezielle Akkus, die einfach zwischen das Steckernetzteil und die Fritzbox geschaltet werden. Unter dem Suchbegriff USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) wird man hier fündig.

Als Beispiel: Fritzbox mit Akku als USV zwischen Netzstecker und Gerät
Foto (C) G. Streichert

Schnurlos-Telefone (DECT) funktionieren nur solange, wie der eingebaute Akku im Handteil reicht. EIN schnurgebundenes Telefon sollte deshalb am DSL-Router angeschlossen bleiben, weil das solange funktioniert, wie die USV des Routers hält.